Der Glücksbote

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Einladung

Bereits am Donnerstag, den 7. März 2019, lud die ebv zu einer Mieterversammlung in die Hako-Eventarena in Wuppertal-Vohwinkel ein. Nun erhält die breite Öffentlichkeit wie auch die betroffenen Mieter und Interessenten am neu entstehenden Wohnraum die Gelegenheit sich die Entwürfe der sechs Architekturbüros anzuschauen. 

Rathaus Barmen im Lichthof (Barrierefrei)
8.–12. April 2019, 9 bis 17 Uhr
Rathaus Vohwinkel im Ratssaal (1. OG)
15., 16., 18. April 2019, 10 bis 17 Uhr
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Was erwartet den Besucher?

Auch der Sieger des Architektenwettbewerbs ist ausgestellt. Es ist spannend sich selbst die neu entstehende Quartierslösung anzuschauen: Im Vorfeld des Wettbewerbs wurde im Dialog mit der Stadt festgestellt, dass die Gebäude in der Memeler Straße aufgrund ihrer historischen Fassade als typische Beispiele für Genossenschaftsbau als erhaltenswürdig seien und die Baumaßnahme daher den Charakter des Straßenzugs erhalten solle. Die Gebäude der Nathrather Straße seien aufgrund der überalterten Bausubstanz und der schlechten energetischen Situation nicht zu retten und müssten zeitgemäßem Wohnraum weichen. 

Die zeitlichen und räumlichen Maßnahmenabschnitte können mittels einer Karte, die die fünf unterschiedlich betroffenen Gebäudegruppen zeigen, nachvollzogen werden. 

Herr Henning, Geschäftsführer und Dipl.-Ing. Architekt des Architekturbüros HGMB, ist selbst Wuppertaler und freute sich besonders über die Möglichkeit zu diesem Projekt in seiner Heimatstadt und einmal mehr als Sieger aus dem Wettbewerb hervorzugehen. Auf den Plänen wurden sowohl die historische Fassade der Memeler Straße visualisiert als auch die rückseitige Gebäudeerweiterung: Die Gebäude werden vollständig saniert, rückseitig wird durch Raummodule der Wohnbereich erweitert, und es werden Balkone integriert. Das Ergebnis werde ein „Hybridgebäude“ sein – eine Symbiose aus Alt und Neu. 

Die Gebäude der Nathrather Straße werden vollständig durch Neubau ersetzt. Die Neubauten orientieren sich an der vorhandenen Gebäudelage, so dass der Grünstreifen zwischen den Straßenzügen und auch die Wegelage zwischen den Gebäuden ihre Luftigkeit und Attraktivität erhalten. Unsichtbar unter dem Grünstreifen werden Tiefgaragenplätze geschaffen, deren Anzahl nach Möglichkeit die gesetzlichen Vorgaben übersteigen sollen. 

Der bislang aufgrund seiner Hanglage über Treppen zu querende Grünstreifen zwischen den Straßenzügen soll künftig ebenfalls barrierefrei werden und über Treppenhäuser sowie barrierefrei über Aufzüge Zugänge zu den neu geplanten Tiefgaragenplätzen bieten. Gleichzeitig bleibt viel Raum für gärtnerische Gestaltung.

Wichtige Hinweise gab Herr Henning auch für die Ausgestaltung des Wohnraumes selbst. Da die Planer des Büros HGMB eher konservativ und Gebäude von innen nach außen planen würden, achte man auf eine gute Bewohnbarkeit und darauf, dass auch alle konventionellen Möbel passen würden. Auch dem Bedarf nach größeren Küchenräumen wolle man gerecht werden. Die modernen Kellerräume würden mit hoher Qualität gebaut und seien mit den Kellern der Vergangenheit nicht vergleichbar. So seien die Räume mit einer Lüftung ausgestattet und böten zeitgemäße Trockenräume sowie Stellflächen für Kinderwagen, Rollatoren & Co.

Im Rahmen der Mieterversammlung am 7. März teilte Herr Braun, Ressortleiter Bauen und Wohnen der Stadt Wuppertal, mit, dass basierend auf den Architektenplänen ein neuer Bebauungsplan erstellt werde, welcher im Laufe des Verfahrens der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werde.