Der Glücksbote

Bei Théo

Glück ist eine Kastanie

Mit dem Herbstlaub fallen auch die Kastanien von den Bäumen herab. Als Autofahrer freut man sich wenig über die saisonalen Grüße von oben, doch als Kind stopft man sich die Taschen voll.

Haben Sie als Kind auch mit Kastanien gebastelt? Erinnern Sie sich noch daran, wie die Streichhölzer aus dem Schrank geholt wurden und man mit den Eltern oder den Großeltern gemeinsam am Tisch gesessen und phantasievolle Tiere gebaut hat? Vier Beine unter den Bauch und ein langer Hals ... Giraffe, Pferd, ...? Aufgemalte Gesichter ... kleine braune Dinger mit großen Möglichkeiten.

Doch nicht nur die Kleinen lassen sich einfangen. Kastanien machen sich auch wundervoll auf der herbstlichen Kaffeetafel. In einer Schale dekoriert, als Beiwerk in einem Windlicht oder einfach lose auf dem Tisch verteilt wirkt der Tisch gleich gemütlicher.

Seit 80 Jahren wild auf Kastanien

Das Unternehmen Haribo motiviert jährlich Kinder und Erwachsene Kastanien kiloweise zu sammeln – die gesammelten Kastanien (und Eicheln) kommen deutschlandweit Wildtieren zu Gute. Auch in diesem Jahr wurde Ende Oktober wieder gesammelt. Zum 80. Mal bildeten sich lange Schlangen von fleißigen großen und kleinen Sammlern vor dem Haribo-Firmensitz in Bonn-Bad Godesberg, um die Tüten, Säcke, Schubkarren voller Kastanien gegen Haribo-Produkte einzutauschen: 10 kg Kastanien gegen 1 kg Haribo und rundum ein buntes Programm für die ganze Familie. 

Wer den Event verpasst hat, der darf bei seinem nächsten Besuch in unserer Geschäftsstelle in Wuppertal-Vohwinkel sicher noch auf eine kleine Théo-Leckerei mit Haribo-Häuschen hoffen. Solange der Vorrat reicht ...

Esskastanien unbedingt probieren

Das Internet ist voll von Rezepten mit Esskastanien. Wer sich aber nicht so recht herantraut, der sollte auf dem nächsten Weihnachtsmarkt Ausschau halten. Es gibt ihn nämlich noch, den Maronenmann (oder die Maronenfrau). Ottfried Preußler ließ den Maronenmann von der kleinen Hexe magische Finger angedeihen, so dass er sich an den heißen Maronen nicht mehr die Finger verbrennen konnte. Das können wir leider nicht für Sie tun: Also aufpassen beim Probieren.

Wer ein gutes Maronenrezept kennt, der kann uns dieses gern zusenden. Und wenn es noch eine Geschichte dazu gibt, um so besser. Gern stellen wir beides dann hier im Magazin vor.