Der Glücksbote

Bei Théo

Die heimlichen 3 Könige

Wer Théo regelmäßig liest, der weiß schon, dass bei Théo eine eingeschworene Hausgemeinschaft lebt. Auch wenn Nachbar Norbert immer muffig aussieht und sich gern mal beschwert, schätzt er seine Nachbarn im Haus sehr. Und wie man sieht, schätzt er sie ja auch zu recht ...

Natürlich haben wir uns bei der Geschichte mehr gedacht. Am 05.01.2016 war der Feiertag "Heilige Drei Könige". Solche Tage geraten leider zunehmend in Vergessenheit. Zeit für uns zu erinnern – auch wenn wir in NRW an diesem Tag keinen gesetzlichen Feiertag haben.

Der Feiertag erinnert an die drei Könige aus der Weihnachtsgeschichte. In der Bibel wird berichtet, dass nach der Geburt des Jesus Kindes drei Könige mit Geschenken das Kind begrüßen wollten. Caspar, Melchior und Balthasar folgten dem Stern von Bethlehem und fanden das Kind Jesus, seine Mutter Maria und seinen Vater Josef in dem oft beschriebenen Stall, der für die junge Familie zur Übernachtung ausreichen musste. Weihrauch, Myrrhe und Gold brachten die drei weisen Männer dem Kind mit. 

Weihrauch galt bereits damals als Symbol des "Priesters". Myrrhe galt als Heilpflanze. Gold war auch damals ein angemessenes Geschenk für einen "König".

Heute beenden viele mit dem 5. Januar die Weihnachtszeit und räumen den Weihnachtsschmuck zurück in den Karton und in den Schrank. In den Tagen danach holt in Wuppertal die WSW die Weihnachtsbäume ab – solche Bräuche halten das Fest lebendig.

Ein Beinbruch ist bei uns kein Beinbruch

Es ist natürlich großartig, wenn man im Haus Nachbarn hat, die für einen da sind, wenn man sich das Bein, den Arm gebrochen hat oder einfach aus anderen Gründen erkrankt. Doch dieses Glück haben nicht alle unsere Mieter. Aus diesem Grunde arbeiten wir schon seit einigen Jahren mit verschiedenen Partnern zusammen: Unseren MieterPlus-Partnern. Wir wissen, wie schwierig das Leben werden kann, wenn eine helfende Hand fehlt.

GenerationenNetzwerk

Monika Kasten ist die "Macherin" vom GenerationenNetzwerk. Gemeinsam mit ihren mehr als 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht sie immer dann zur Seite, wenn akut Hilfe gebraucht wird. Sie weiß auch, wann ein Patient Unterstützung von der Krankenkasse erhalten kann und setzt sich aktiv dafür ein. Sie weiß auch, wann für einen älteren Menschen die Alltagshilfe zu Hause nicht ausreicht und vielleicht eine Kurzzeitpflege oder ein Pflegedienst mit helfen muss. Monika Kasten bietet den ebv-Mietern Sonderpreise an. Dies geht nur, weil wir als ebv uns an den Kosten beteiligen. Denn nur wenn alle Seiten mit solch einer Zusammenarbeit glücklich sind, kann wirklich etwas erreicht werden.

Sozialdienst katholischer Frauen

Der Sozialdienst katholischer Frauen – kurz SkF – ist aktiv in unseren Wohnquartieren Brief-/Elsässerstraße und Köttershöhe. Dort werden für Kinder, für Frauen, für ältere Menschen Projekte begleitet. Aber auch wenn Probleme entstehen, kann man den SkF ansprechen. Frau Remberg-Trump wird sich an uns wenden, wenn es besondere Hürden zu nehmen gibt.

Wir als ebv

Wir als ebv sind und bleiben ihr stetiger Ansprechpartner. Wenn Sie unsicher sind, wohin Sie sich wenden können, rufen Sie uns an oder kommen Sie bei uns in Vohwinkel vorbei. Es ist uns wichtig, dass alle unsere Mieter die Hilfe erhalten, die sie benötigen. 

Wir konnten Ihnen schon einmal helfen? Dann schreiben Sie uns bitte Ihre Geschichte. Wir möchten anderen Mietern Mut machen, unser Hilfsangebot anzunehmen. Dies fällt leichter, wenn wir hier mal die eine oder andere Geschichte veröffentlichen dürfen.