Der Glücksbote

Glücksmomente

Aladin

Wie gezuckert zeigte sich Wuppertal am frühen Sonntagmorgen des 3. Dezembers, als es um 11 Uhr hieß, sich für „Aladin und die Wunderlampe“ in Müllers Marionettentheater einzufinden. Verständlich, dass ein paar Eltern den Weg scheuten. Bedauerlich nur für die, die aufgrund des früh ausgebuchten Marionettenabenteuers von uns Eintrittskarten für eine Alternativvorstellung erhielten. 

Für die Familien, die mit Schnee auf der Mütze das kleine Theater in Wuppertal betraten, hatte unser Maskottchen Théo igelhaft gute Laune mitgebracht. Noch nach dem Einlass tanzte Théo vor der Marionettenbühne herum und verkürzte Groß und Klein die Wartezeit. Auch über das eine oder andere gemeinsame Selfie freute sich Théo.

Mit einer kleinen, dem Schnee geschuldeten Verspätung verdunkelte sich der Raum und es wurde mucksmäusschenstill. Und mit dem strahlenden, bunten Szenenbild waren dann auch die kleinsten Besucher eingefangen. Doch nach dem Stück befragt, war nicht etwa Aladin der Held des Spektakels, sondern der Geist aus der Wunderlampe hatte sich in die kleinen Herzen gezaubert.

Nach der Vorstellung überraschte Théo mit seinem guten Freund, dem Weihnachtsmann, die Kinder mit einer ebv-Weihnachtstasche. Sogar zwei Weihnachtslieder wurden gemeinsam gesungen. Nach dem Klassiker „Oh Tannenbaum“ folgte „In der Weihnachtsbäckerei“. Bei diesem Stück konnten sich alle Sänger auf kleine Solistin verlassen, die mit wunderschöner Stimme ihre Textsicherheit bewies. Auf diesem Weg weihnachtliche Grüße und herzlichen Dank an das kleine Talent.

Der Journalist „Ede“ Wolff führte mit vielen kleinen Gästen Interviews, die auch in der Woche vor Weihnachten in Ausschnitten hier zu sehen sein werden. „Wir könnten einen 10-Minüter allein von dieser Veranstaltung machen,“ so Ede Wolff am Ende.