Der Glücksbote

Bei Théo

Schöne Ferien

Was für eine Hitze ... Kein Wunder, dass auch Théos Hausgemeinschaft dringend nach Abkühlung sucht. Nicht nur Tim hat in den Sommerferien gerade ganz schön zu schwitzen – die Schulferien zeigen sich 2018 von ihrer heißen Seite.

"Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt." – eine Bauernregel, die dieses Jahr vielleicht noch übertroffen werden wird, denn die Julitemperaturen erreichten einen Durchschnittswert von +20,2 Grad. Im Vergleich zum langjährigen Durchschnittswert von 1961 bis 1990 liegt dieser Wert immerhin 3,3 Grad höher und ist damit der fünftwärmste Julimonat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Bedenklich ist dabei, dass die anderen Rekord-Julimonate 2010, 2006, 1994 und 1983 im Vergleich zu 1961 recht jung erscheinen und dicht bei einander liegen. Das lässt für die kommenden Sommer die gekauften Ventilatoren und Klimageräte gleich sinnvoller erscheinen, zumal auch April, Mai und Juni extrem warm waren.

Rein ins kühle Nass

Wer sich zu Hause nicht mehr zu helfen weiß, der kann in die vielen Schwimmbäder in Wuppertal und Umgebung ausweichen. Schaut man in andere Regionen, haben wir hier regelrecht ein Luxusproblem, denn wir können zwischen den verschiedensten Freibädern wählen:

Ein Bürgerbad für Familien ist das Freibad Eckbusch in Wuppertal-Elberfeld. Gelegentlich kann man in Elberfeld auch im Freibad Mirke abtauchen, jedoch sollte man hier stets auf der Homepage nach den aktuellen Terminen schauen. Mit dem SV Wuppertal Neuenhof hat Cronenberg ein wunderschönes Freibad zusätzlich zum städtischen Gartenhallenbad. In Barmen lockt das städtische Freibad Mählersbeck.

Mit dem seit Jahrzehnten beliebten Wellenbad locken auch NevigesMettmann mit seinem Naturfreibad und Schwelm mit dem Schwelmebad Wuppertaler Badegäste an.

Raus mit dem kühlen Nass

Wer einen Vorgarten, Garten oder einfach einen Baum in der Straße stehen hat, der sollte jetzt selbst aktiv werden, um auch im Herbst noch auf Grün schauen zu können. Mit Gartenschlauch oder Gießkanne bewaffnet, sollte man in diesem Jahr auch die Pflanzen bedenken, die man in all den Jahren zuvor vielleicht als selbstverständlich genommen hat. Klar, ist die Wiese erstmal gelb, wird man diese nicht mehr retten können. Aber nur wenige wissen, dass Bäume bei zu langer Trockenheit einfach nicht mehr zu retten sind. Bevor Sie aber nun einmal täglich mit einer kleinen Kanne zum Baum laufen, lieber an zwei oder drei Tagen in der Woche richtig viel Wasser zu den Bäumen und anderen Pflanzen bringen. Probiert man das aus, stellt man erst einmal fest, wie wenig Erde um die Bäume herum im Asphalt überhaupt frei ist, um Wasser zu platzieren. Da ist Geduld gefragt, um nicht die Kanalisation zu begießen.

Sie haben zu viele Bäume in der Nachbarschaft? Sprechen Sie sich doch mit Nachbarn ab: Sicher finden Sie Gleichgesinnte, um als Baumpaten die grünen Riesen für die Zukunft noch zu retten.

Und wie verbringen Sie den heißen Sommer? Schreiben Sie uns. Wir freuen uns vielleicht hier über Ihre Ideen berichten zu können ... In jedem Fall wünschen wir Ihnen viel Freude mit dem schönen Wetter.