Mieterinfo

Neues zum Quartier Tesche

23. September 2022 –

Energiesparen ist das Gebot der Stunde. Unser Bauprojekt im Quartier Tesche (siehe Mieterinfos 2019 und 2020) wurde von Anfang an als ökologisch ambitionierte Siedlung mit maximaler Energieeffizienz und einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien ausgelegt. Das wird sich nun erst recht für die künftigen Mieter*innen und für das Klima auszahlen.

Dass unsere Bauplanung für das Quartier Tesche unter ökologischen Gesichtspunkten vorbildlich ist, haben wir seit einiger Zeit schwarz auf weiß: Das Quartier Tesche wurde vom Land Nordrhein-Westfalen als Klimaschutzsiedlung NRW zertifiziert und gehört damit zu 100 ausgewählten Bauprojekten, bei denen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit eine tragende Rolle spielen. Von nachhaltiger Gebäudekonstruktion und Gebäudehülle bis hin zu energieeffizienter Wärmeversorgung sind eine Reihe von Maßnahmen geplant, um der Verantwortung für ein möglichst klimaschonendes Bauen und Wohnen gerecht zu werden.

ÖKOLOGISCHE HIGHLIGHTS:

  • Die Gebäude erfüllen über die Anforderungen an die Klimaschutzsiedlungen hinaus zusätzlich auch die Anforderungen an das „Klimagerechte Gebäude im Jahr 2050“ des Instituts für Wohnen und Umwelt.
  • Verbesserte thermische Hülle: hohe Dämmeigenschaften für Boden, Dach und Wände
  • Massive Bauweise aus marktüblichen Baustoffen
  • Einbau von energiesparenden 3-Scheiben-Wärmeschutz-Fenstern und -Türen 
  • Solarthermie- und Photovoltaikanlagen auf den Dächern 
  • Vorgerüstete PKW-Ladestation 
  • Deckung des Wärmebedarfs der Heizlast durch Luftwärmepumpen – Belüftung der Wohnräume durch dezentrale Lüftungsanlage mit einer Wärmerückgewinnung von 80 Prozent 
  • Regelmäßige Überprüfung des Energiekonzeptes auf Aktualität

BAUKONSTRUKTION: MASSIV!

Die massive Bauweise hat nicht nur Standfestigkeit, Dauerhaftigkeit, Ökologie, Schallschutz, Energieeffizienz und Werterhalt zum Ziel – sie ermöglicht es auch, die gestalterischen Ansprüche an eine moderne, individuelle Architektur umzusetzen. Massive Wände und Betondecken bieten den Vorteil eines gleichbleibend guten Raum- klimas durch den guten Temperatur- und Feuchtigkeitsausgleich. Die Wärmespeicherfähigkeit der massiven Bauteile sorgt für eine gute thermische Behaglichkeit.

Die Dämmung von Außenwänden, Dächern und Böden wird nach dem Energiekonzept der Klimaschutzsiedlung ausgeführt. Wärmebrücken werden dabei auf ein Minimum reduziert. Die energiesparenden Fenster erhalten eine 3-fach-Verglasung für optimalen Wärmeschutz. Die Dachbegrünung in Teilbereichen ist ebenfalls ökologisch vorteilhaft.

Zur Nachhaltigkeit trägt auch bei, wie demontage- und recyclingfreundlich ein Gebäude ist. Dies wird bei der Auswahl der Baustoffe und Konstruktionen berücksichtigt. Dass die Vorgaben aus Brand-, Schall- und Wärmeschutz bei all dem eingehalten werden, ist selbstverständlich.

HAUSTECHNIK: INTELLIGENT!

Das Lüftungskonzept sieht eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit einer Wärmerückgewinnung in den Wohnungen vor. Die frische Außenluft wird dabei über einen in der Fassade integrierten Wärmetauscher eingeströmt – so wird die Wärme der ausströmenden Luft größtenteils zurückgewonnen. Lüftungswärmeverluste werden dadurch auf ein Minimum reduziert, Feuchteschäden und Schimmelbildung gleichzeitig ausgeschlossen. 80 Prozent der Wärme können so zurückgewonnen werden.

Der Heizwärmebedarf wird über Luftwärmepumpen gedeckt. Die Warmwasserbereitung erfolgt größtenteils durch die solarthermische Anlage auf den Dachflächen. Lediglich für die Spitzenlast springen nach aktueller Planung Gasbrennwertkessel ein. Es wird zurzeit jedoch an einem Alternativkonzept gearbeitet, das auch dies überflüssig machen soll.

Zur weiteren Einsparung von klimaschädlichen Emissionen werden Photovoltaikanlagen auf den Dächern installiert – die großen Flachdachflächen eignen sich sehr gut hierfür. Die Installation von Wallboxen zum Laden von E-Mobilen ist vorgesehen – so dass auch die Mobilität auf eine klimaschonende Basis gestellt wird.

PLANUNGSSTAND: IN ARBEIT!

Nachdem bereits die Corona-Maßnahmen die Vorbereitungen beeinträchtigt hatten, mussten angesichts neuer politischer Vorgaben in Abstimmung mit dem verantwortlichen Düsseldorfer Architektenbüro HENNING | SHIN, vormals HGMB Architekten, einige Umplanungen vorgenommen werden – das zog weitere Verzögerungen nach sich. Hinzu kam, dass die Stadt Wuppertal eine recht lange Zeit brauchte, um das Baurecht für das Projekt zu erteilen. Seit Frühjahr dieses Jahres haben wir von der Stadt Wuppertal endlich das Baurecht gemäß dem Bebauungsplan erhalten, so dass wir nun die Bauanträge für das Projekt stellen können. Nach Erteilung der Baugenehmigung kann mit der Umsetzung begonnen werden. Zunächst werden die Altbestände abgerissen, danach werden wir relativ zeitnah mit den Neubauten starten. Den Bebauungsplan können Sie sich im Geoportal der Stadt Wuppertal herunterladen.

 

Öffnungszeiten

Montags       8:30 – 12:00 Uhr, 13:00 – 15:30 Uhr
Dienstags     8:30 – 12:00 Uhr, 13:00 – 15:30 Uhr
Mittwochs*     8:30 – 12:00 Uhr, 13:00 – 17.00 Uhr
Donnerstags 8:30 – 12:00 Uhr, 13:00 – 15:30 Uhr
Freitags        8:30 – 12:00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass wir uns während der Coronakrise an die jeweils geltenden Vorgaben der Landesregierung halten müssen und daher maximal 3 Personen aus einem Hausstand und nur mit Mund-Nasen-Schutz einlassen können. Bitte beachten Sie auch die 3G-Regeln. Wir bitten daher grundsätzlich um telefonische Terminvereinbarung, um aufgrund des Einzeleinlass Menschenansammlungen vor unserer Geschäftsstelle zu vermeiden.
*Mittwochs nur nach Terminvereinbarung

Telefon Zentrale 0202 / 7 39 41-0

Eisenbahn-Bauverein Elberfeld e.G.
Rottscheidter Straße 28, 42329 Wuppertal (Vohwinkel)